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„Gott liebt die Fremden“

Weißenburg: In der St. Andreaskirche ist vom 3. bis 11. Oktober eine Ausstellung über geflüchtete Menschen zu sehen. Die Eröffnung findet am 2. Oktober um 17 Uhr statt.


Fünf Jahre nach „Wir schaffen das“ wird in unserer Gesellschaft um die Aufnahme von geflüchteten Menschen nach wie vor diskutiert. Der Zuzug von Menschen aus anderen Ländern und Kulturen bedeutet sowohl für die ankommenden Menschen als auch für die Aufnahmegesellschaft eine große Herausforderung. Auch die Bibel weiß um die Schicksale von Menschen auf der Flucht. Sie erzählt, dass Gott den geflüchteten Menschen in besonderer Weise nahe ist. Sowohl in der Geschichte Israels wie in den Anfängen der christlichen Gemeinde waren Menschen gezwungen, ihre Heimat wegen politischer, ethnischer und religiöser Verhältnisse zu verlassen und sich woanders ein neues Leben aufzubauen. Vor diesem Hintergrund hat die Österreichische Bibelgesellschaft eine sehenswerte Ausstellung über biblische Grundlagen der Flüchtlingshilfe entwickelt. Die Ausstellung erinnert in zwölf Tafeln an prominente biblische Fremde. Sie stellt ihre Lebensgeschichten vor und schlägt die Brücke zu konkreten und aktuellen Handlungsorientierungen im Miteinander zwischen einheimischen und neu angekommenen Menschen.
Im Rahmen der Interkulturellen Woche laden die ökumenischen Kirchen in Weißenburg, die evangelische und katholische Bildungsarbeit, die Flüchtlingsseelsorge und die Malteser im Bistum Eichstätt sowie das Netzwerk „Weißenburg hilft“ zu einem ökumenischen Gottesdienst zur Ausstellungseröffnung am 2. Oktober um 17 Uhr und zum Besuch der Ausstellung während der gewohnten Öffnungszeiten der Kirche St. Andreas ein. Der Eintritt ist frei.

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